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Aktuelles

20.10.2021

100 Stimmen für #NoNIPT – jetzt als Broschüre zur Kampagne im Download erhältlich!

Das NoNIPT-Bündnis, zu der auch downsyndromberlin e.V. als Bündnispartner gehört, hat die vielfältigen Perspektiven der Kampagne „100 Stimmen für #NoNIPT“ zum Nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) auf Trisomien, Hintergrundinformationen und Kritikpunkte in einer übersichtlichen Broschüre für Sie zusammengefasst: „Selektive Pränataldiagnostik – Wollen wir das wirklich?“

Die Broschüre kann ab sofort bestellt oder als PDF heruntergeladen und verbreitet werden.

Download auf nonipt.de:
https://nonipt.de/wp-content/uploads/2021/09/NoNIPT_Broschuere.pdf

Bestellung im WebShop des Deutschen Down-Syndrom InfoCenter:
https://shop.ds-infocenter.de/de/aktionsmaterial/nonipt-broschuere?x9ce43=d210969b5e680b94fd404af667adbcb3

Die Broschüre ist das Ergebnis einer intensiven Arbeit rund um die Kampagne „100 Stimmen für #NoNIPT“. Uns freut sehr, das darin Stimmen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten (z.B. Mediziner*innen, Hebammen, Künstler*innen und Familienangehörige) zum Ausdruck kommen, allen voran die der Selbstvertreter*innen.

Wir hoffen sehr, dass diese Stimmen in Politik und Gesellschaft gehört werden, um der drohenden Selektion von Menschen mit Trisomien durch die Anwendung des NIPT entgegenzuwirken.

01.10.2021

Die Online-Kampagne COOOLE WELT ist erfolgreich gestartet und feiert den Down-Syndrom-Awareness-Monat

Der „Monat des Down-Syndroms“ wird auch in Deutschland immer präsenter.

Die US National Down Syndrome Society schreibt zum Down-Syndrome-Awareness-Month:
„It’s not about celebrating disabilities, it’s about celebrating abilities.“

Wir tun das mit der Kampagne COOOLE WELT, die am 01.10. erfolgreich gestartet ist und bis Ende des Monats jeden Tag eine Entdeckung ermöglicht.

https://www.facebook.com/downsyndromberlin
https://www.instagram.com/downsyndromberlin/
https://cooolewelt.jetzt

Zuvor haben 15 junge Menschen mit Trisomie 21 etwas imaginiert, das eigentlich nicht vorstellbar ist:
Eine Welt, in der alle Menschen das Down-Syndrom haben.

Die Autor*innen im Alter von 17 bis 26 Jahren haben sich über einen Zeitraum von vier Monaten wöchentlich online getroffen. In den Treffen wurde spekuliert und fabuliert, gelacht und geweint, geschrieben und gesungen, nachgedacht und geschwiegen. Dabei entstanden Texte und Textfragmente, gesprochenes und diktiertes Material. Auszüge dieser Texte wurden von dem Comic-Zeichner und Illustrator Eric Schneider im Austausch mit den Teilnehmenden visualisiert.

28.09.2021

Bewegungsgruppe am Hanielweg erfolgreich gestartet!

Wir haben sie lange gemeinsam mit dem Sportclub Lebenshilfe Berlin vorbereitet. Jetzt hat sich die Gruppe die ersten Male getroffen!

Die sanierte Halle hat einen Turn- bzw. Kletterbereich.
Es können dort auch verschiedene Ballsportarten ausprobiert werden.
Vor Ort besteht in dem Gebäude eine Maskenpflicht, aber beim Sport selbst müssen die Kinder natürlich keine Maske tragen. Es dürfen nur Turnschuhe mit heller Sohle zum Sporttreiben genutzt werden.

Sie findet donnerstags von 16:00 – 17:00 Uhr statt. Zwei Schnuppertermine sind möglich. Treffpunkt ist vor dem Eingang der Schule an der Mensa (grün-gelbes Gebäude).
Der Übungsleiter vor ist Simon Ossenbrüggen und er wird begleitet durch unseren FSJ-ler bzw. Schulpraktikant*innen.

Bei allen Fragen wenden Sie sich gern an Felix Schulz vom Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V.
Fon 030 / 629 82 401 oder Mail info@scl.berlin

10.09.2021

Familiencoaching spezial im downsyndromberlin e.V.

Familien, in denen Kinder mit Down-Syndrom leben, haben es nicht immer leicht. Neben der Bewältigung ihres schönen und herausfordernden Alltags mit Themen wie Gesundheit, Förderung, Schule, Hobbys, Geschwisterbeziehungen u.a. müssen sie aktuell auch mit der Corona-Pandemie umgehen. Da kann es schnell zu Überforderungsgefühlen, Spannungen, Streit auf Eltern- oder Geschwisterebene, Ratlosigkeit bis hin zur Verzweiflung bei einem oder mehreren Familienmitgliedern kommen. downsyndromberlin bietet daher eine neue Form der Unterstützung für Familien an:

Unsere systemische Familienberaterin Heike Meyer-Rotsch ist selbst dreifache Mutter und kennt die besonderen Herausforderungen des Familienlebens mit einem Kind mit Down-Syndrom aus nächster Nähe. Von ihr werden Familien im gemeinsamen Coaching spezial unterstützt und gestärkt, eigene Konfliktlösungen und Ideen zur Lebensgestaltung unter Beteiligung aller Familienmitglieder zu entwickeln. Bei Interesse an einem Familiencoaching melden Sie sich gern unter 030 91 44 21 05 oder unter info@downsyndromberlin.de Das Coaching ist persönlich in den Beratungsräumen downsyndromberlins oder auch per Video online möglich.

downsyndromberlin bietet das für die Familien kostenlose Coaching spezial mit der freundlichen Unterstützung der Werner Coenen Stiftung an.

Logo der Werner-Coenen-Stiftung
Symbolbild: Familie (Vater, Mutter und zwei Kinder) hüpfen fröhlich über eine Wiese, der untergehenden Sonne entgegen.
Foto: iStock.com/evgenyatamanenko
05.05.2021

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05.05. - Downsyndromberlin ist dabei!

#NoNIPT – Das Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien – startet zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung die Kampagne „100 Stimmen für NoNIPT“ und fordert, die Kassenzulassung des vorgeburtlichen Bluttests auf Trisomien zu stoppen. Es handelt sich um ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, welches die vorgeburtlichen genetischen Tests zur Suche nach genetischen Besonderheiten beim Fötus ablehnt. Weitere Informationen können der Pressemitteilung entnommen werden.

Downsyndromberlin e.V. ist Bündnispartner und vertritt die Perspektive von Frauen und Männern mit Down-Syndrom und von Familien, die in der Schwangerschaft oder nach der Geburt ihres Kindes mit der Diagnose Trisomie 21 konfrontiert wurden.

Wir fordern eine ethische und parlamentarische Grundsatzdiskussion, wer in unserer Gesellschaft auch zukünftig erwünscht ist. Bereits 2019 haben wir uns als Veranstalter der Demo „InklusionStattSelektion“ in Berlin-Mitte laut gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien eingesetzt (siehe Foto). Statt der Kassenfinanzierung des Bluttests fordern wir von der Politk, dass diese und weitere Mittel für ein inklusives Zusammenleben in Bildung, Beruf und Freizeit investiert werden, um Ängste auf beiden Seiten entgegenzuwirken.